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Störenfried fällt mehrfach auf

Datum: 16.01.2019

In der Nacht von Dienstag auf Mittwoch kam es im Hauptbahnhof Mannheim zu mehreren Straftaten gegenüber einer Streife der Bundespolizei.

Gegen halb vier kontrollierten die Beamten eine Person im Bahnhof und wurden hier bereits mehrfach von einem unbeteiligten 24-jährigen Deutschen gestört. Zunächst war eine Aufforderung zur Ruhe ausreichend, sodass gegen den jungen Mann keine weiteren Maßnahmen getroffen werden mussten.

Etwa zwanzig Minuten später befand sich selbige Streife erneut im Hauptbahnhof. Bereits aus der Ferne wurde sie vom zuvor Ermahnten beleidigt. Es sollte die Kontrolle und Überprüfung des Mannes folgen.

Bereits bei der ersten Aufforderung, seinen Ausweis herauszugeben drohte der 24-Jährige den Beamten mit Gewalt. Er zog dabei seine Oberbekleidung aus, um sie den Beamten vor die Füße zu werfen. Weiterhin entledigte er sich seiner Unterbekleidung um vor der eingesetzten Beamtin kurzzeitig an seinem Geschlechtsteil zu manipulieren.

Als sich der Beamte Notizen zu den Personalien des Mannes machen wollte, setzte dieser an und schlug dem Beamten das Notizbuch aus der Hand. Es folgte ein weiterer Ansatz zum Schlag, welcher durch körperliche Gewalt abgewendet werden konnte.

Bei der Fixierung leistete der Mann weiter Gegenwehr, unter anderem mit einem Griff an den Hals des Beamten.

Der erneuten Aufforderung, sich zu beruhigen, kam der Mann schlussendlich nach und konnte so ohne weitere Gegenwehr zur Dienststelle verbracht werden.

Dort konnten die Personalien überprüft werden. Es stellte sich heraus, dass der Wohnsitzlose bereits wegen diverser Gewalt-, Drogen- und Eigentumsdelikte polizeibekannt ist.

Nach Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde der Mann am Morgen wieder auf freien Fuß gesetzt.


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