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Steuerhinterziehung in Millionenhöhe beim Goldhandel - Anklage erhoben

Datum: 13.09.2013

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Pressereferent 

 

PRESSEMITTEILUNG
(13.09.2013)

Steuerhinterziehung in Millionenhöhe beim Goldhandel - Anklage erhoben

Wegen des Verdachts der Steuerhinterziehung hat die Staatsanwaltschaft Mannheim gegen einen Geschäftsführer einer Pforzheimer Firma Anklage beim Landgericht Mannheim - Wirtschaftsstrafkammer - erhoben.

Der 54-jährige deutsche Staatsangehörige soll über seine Firma in den Monaten Oktober bis Dezember 2010 Gold in einer Größenordnung von 155 Millionen Euro netto von einer in Berlin ansässige Firma gegen Rechnung mit ausgewiesener Umsatzsteuer erworben haben. Diese Umsatzsteuer in Höhe von knapp 30 Millionen Euro soll er beim Finanzamt Pforzheim zu Unrecht als Vorsteuer geltend gemacht haben. Der Angeschuldigte soll gewusst haben, dass die Geltendmachung der Vorsteuer nicht zulässig war, da die den Einlieferungen in seinem Unternehmen vorgelagerten Geschäfte, an denen er nicht unmittelbar beteiligt war, alleine der Hinterziehung von Umsatzsteuer dienten.

Der Angeschuldigte befindet sich seit seiner Festnahme im März 2013 ununterbrochen in Untersuchungshaft. Gegen einen Mittäter dauern die Ermittlungen an. Gegen die Verantwortlichen der Lieferfirma ermittelt die Staatsanwaltschaft Berlin. 

gez. Lintz
Erster Staatsanwalt



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