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Messerangriff auf Ex-Freund - Staatsanwaltschaft Mannheim erhebt Anklage wegen versuchten Totschlag und gefährlicher Körperverletzung

Datum: 18.07.2018

Die Staatsanwaltschaft Mannheim hat gegen eine 45-jährige bulgarische Staatsangehörige Anklage zum Landgericht Mannheim - Schwurgericht - wegen Verdachts des versuchten Totschlags und der gefährlichen Körperverletzung erhoben.

Am Vormittag des 31.01.2018 suchte der Geschädigte, bei dem es sich um den Ex- Freund der Angeschuldigten handelt, diese an ihrem Arbeitsplatz in einem Café in Mannheim - Innenstadt auf. Der Geschädigte forderte für den Fall, dass die Angeschuldigte die (mittlerweile beendete) Beziehung mit dem Geschädigten nicht fortsetzen wolle die Rückzahlung von verauslagten Bargeldbeträgen. Ferner rief er den Ehemann der Angeschuldigten an, um diesem die Beziehung zur Angeschuldigten offenzulegen. Das Telefonat scheiterte jedoch an Verständnisschwierigkeiten. Unmittelbar darauf griff die Angeschuldigte ein Küchenmesser, begab sich zu dem vor dem Ausgang stehenden Geschädigten und stach diesem mit dem Messer zweimal in den Rücken. Außerhalb des Cafés stach sie dem flüchtenden Geschädigten nochmals mit dem Messer in den Rücken. Den Tod des Geschädigten nahm sie in Kauf.

Die dem Geschädigten zugefügten Verletzungen waren lebensgefährlich; nur durch eine Notoperation konnte sein Leben gerettet werden.

Die am 01.02.2018 festgenommene Angeschuldigte hat sich zum Tatvorwurf geäußert und angegeben, sich vom Angeschuldigten belästigt gefühlt zu haben. Sie befindet sich weiterhin in Untersuchungshaft.

Bezug:

Gemeinsame Pressemitteilung vom 01.02.2018


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