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21-jähriger Mann wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts vorläufig in psychiatrischer Klinik untergebracht

Datum: 30.01.2016

Kurzbeschreibung: 

STAATSANWALTSCHAFT MANNHEIM
Pressereferent


GEMEINSAME PRESSEMITTEILUNG
Staatsanwaltschaft Mannheim und Polizeipräsidium Mannheim
(30.01.2016) 

21-jähriger Mann wegen des Verdachts eines Tötungsdelikts auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim vorläufig in psychiatrischer Klinik untergebracht 

Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim wurde durch das Amtsgericht Mannheim ein vorläufiger Unterbringungsbefehl gegen einen 21 Jahre alten psychisch kranken Mann erlassen. Er steht im dringenden Verdacht, am Donnerstagabend seine 46-jährige Mutter in deren Wohnung im Stadtteil Mannheim-Schönau getötet zu haben. 

Am Freitagvormittag meldete sich eine Vertrauensperson des mutmaßlichen Täters von Ludwigshafen aus bei der Polizei und teilte mit, dass dieser kurz zuvor seine Mutter tot in deren Wohnung aufgefunden habe. Die sofort eingeleiteten polizeilichen Maßnahmen bestätigten diese Angaben des Sohnes. 

Im Zuge der Ermittlungen des Dezernats für Kapitaldelikte des Kriminalkommissariats Mannheim verifizierten sich erste Verdachtsmomente eines Tötungsdelikts und es ergaben sich schnell Zweifel an den Aussagen des 21-Jährigen. 

Aufgrund der eindeutigen Spurenlage wurde er am frühen Samstagnachmittag auf Antrag der Staatsanwaltschaft Mannheim bei der Ermittlungsrichterin des Amtsgerichts Mannheim vorgeführt. Diese erließ den vorläufigen Unterbringungsbefehl wegen Verdachts des Totschlags.

gez. Grossmann
Oberstaatsanwalt

 

 


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